Heute ist schon morgen

Jede Woche durchsucht FUTUREMAG das Web nach den besten Innovationen aus aller Welt. Denn heute ist schon morgen!

Unsichtbare Züge in naher Zukunft?

Marcus Weller, Direktor eines auf High-Tech-Helme spezialisierten amerikanischen StartupUnternehmens, hat eine Vorrichtung mit 360°-Rundumsicht entwickelt, die das Unfallrisiko senken soll. Ein Ultraweitwinkelobjektiv an der Helmrückseite bietet einen 180°Überblick, der auf das Visier übertragen wird. Darüber kann der Fahrer dank der Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone auch zahlreiche weitere Funktionen nutzen, wie beispielsweise Anrufe beantworten (was während der Fahrt allerdings nicht unbedingt zu empfehlen ist), mit einem Mitfahrer sprechen, Informationen über die Geschwindigkeit abrufen und das Navigationsgerät bedienen. Dieses Juwel der Technik ist jedoch nicht gerade billig – man muss ca. 1.500 Euro einplanen – und kann (zu) stark von der Fahrt ablenken. Urteilen Sie selbst!

 

Ein Display auf der Haut​

Vor wenigen Monaten ging es bei Futuremag um elektronische Tattoos. In Japan haben Wissenschaftler das Konzept noch weiter entwickelt und ein elektronisches Pflaster mit integriertem Display geschaffen. Die als zweite Haut angepriesene Erfindung misst Puls und Sauerstoffgehalt im Blut und zeigt die Daten direkt auf der Haut des Trägers an. Diese technische Meisterleistung baut auf den Grundlagen der organischen Elektronik auf, die mit Polymeren und verschiedenfarbigen OLEDs (organische Leuchtdioden) arbeitet. Langfristig sollen Smartphone-Displays durch diese neuartige Methode ersetzt werden und so eine engere Interaktion mit unserem Körper möglich gemacht werden. Perfekt fürs Joggen ohne lästige Geräte!

 

Ein Multifunktions-Motorradhelm​

Marcus Weller, Direktor eines auf High-Tech-Helme spezialisierten amerikanischen StartupUnternehmens, hat eine Vorrichtung mit 360°-Rundumsicht entwickelt, die das Unfallrisiko senken soll. Ein Ultraweitwinkelobjektiv an der Helmrückseite bietet einen 180°Überblick, der auf das Visier übertragen wird. Darüber kann der Fahrer dank der Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone auch zahlreiche weitere Funktionen nutzen, wie beispielsweise Anrufe beantworten (was während der Fahrt allerdings nicht unbedingt zu empfehlen ist), mit einem Mitfahrer sprechen, Informationen über die Geschwindigkeit abrufen und das Navigationsgerät bedienen. Dieses Juwel der Technik ist jedoch nicht gerade billig – man muss ca. 1.500 Euro einplanen – und kann (zu) stark von der Fahrt ablenken. Urteilen Sie selbst!
 

Wenn der Schreibtisch zum Computer wird

Sie haben genug von Ihrem (zu) großen Desktop-PC? Ein taiwanesischer Hersteller löst das Platzproblem, indem er Computer und Möbel zu einer Einheit verschmilzt. Die Tischplatte besteht aus einer Glasscheibe mit einer Tragfähigkeit von 100 kg, durch die alle Bestandteile des Rechners eingesehen werden können. In ihrem Inneren können bis zu zehn Festplatten sowie ein optisches Laufwerk, eine Grafikkarte, ein ATX-Motherboard und ein Lüftungssystem angebracht werden. Außerdem können über vier USB-Ports sowie Ein- und Ausgänge für Mikrofon und Lautsprecher externe Geräte angeschlossen werden. Darüber hinaus ist der Schreibtisch dank der in den Beinen verborgenen Elektromotoren von 78 cm bis auf 1,17 m höhenverstellbar, so dass man sogar im Stehen arbeiten kann. Doch die Sache hat auch einen nicht gerade unbedeutenden Haken: die IT-Komponenten werden nicht mitgeliefert.

 

Wohnhäuser aus Legosteinen

Von per 3D-Druck hergestellten Häusern war bereits die Rede, doch das Bauwesen hält jede Menge Überraschungen parat! In Singapur werden neue Konstruktionsmethoden für die Häuser von morgen getestet. Bei der Precast Pre-finished Volumetric Construction (PPVC) werden vorgefertigte Betonmodule wie Legosteine zusammengesetzt und anschließend um Prefabricated Bathroom Units (PBU) – ebenfalls nach dem Bausatzprinzip gefertigte Badezimmer – ergänzt. Der Einsatz von Virtual Design and Construction (VDC), einer 3DModell-basierten Optimierungsmethode für die Projektplanung hat sich zu einem wertvollen Helfer bei der Vorbereitung neuartiger Bauprojekte entwickelt. Damit können alle Beteiligten auf einer einzigen virtuellen Plattform zusammenarbeiten und etwaige Probleme schon im Vorfeld erkennen. Damit positioniert sich Singapur als weltweiter Vorreiter und Pionier in der virtuellen Gebäudemodellierung. Die Europäer müssen sich nur noch davon inspirieren lassen!
 

Von Edouard Luquet

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