Mode: Stoffe aus Pflanzen für umweltgerechte Kleidung!

Fast 60 % der gegenwärtig in der Textilproduktion verwendeten Fasern sind synthetisch, also aus Erdöl hergestellt. Forscher, Modeschöpfer und Industrie arbeiten gemeinsam an Lösungen, um diese umweltschädlichen Prozesse abzulösen und verstärkt pflanzliche Fasern in der Kleiderherstellung zu verwenden. Ein Überblick über Fasern mit Zukunft!

Die junge britische Designerin Suzanne Lee arbeitet an einer neuen Herstellungsmethode für Stoffe, der sogenannten BioCouture. Das Grundkonzept ist ganz einfach: Sie verwendet dafür Kombucha, ein säuerliches Getränk auf Teebasis, das mit Hilfe einer symbiotischen Kultur aus Bakterien und Hefepilzen gewonnen wird, und fügt einige Kilo Zucker hinzu. Ein natürlicher Gärungsvorgang erledigt den Rest, die Bakterien „verdauen“ den Zucker zu reiner Zellulose in Form von Nanofasern. Nach zwei Wochen sammeln sich diese an der Oberfläche und verbinden sich zu einer Art pflanzlichem Leder, das dem tierischen sehr ähnlich ist und nur noch geerntet werden muss, um zu einem Kleidungsstück verarbeitet werden zu können.

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